Mieter & Vermieter - für ein gutes Miteinander
Sicherheit für alle: Flure und Treppenhäuser freihalten
Es ist sicherlich gut gemeint, wenn eine große Topfpflanze im Treppenhaus aufgestellt wird, um das Umfeld nach individuellem Geschmack aufzuhübschen. Und es ist auch durchaus nachvollziehbar, wenn ein Gestell für Schuhe vor der Wohnungstür steht, damit Schmutz gar nicht erst in die Wohnung getragen wird.
Doch: Grundsätzlich stellen im Treppenhaus abgestellte Gegenstände eine Gefahr dar. Nicht nur, dass insbesondere ältere Menschen oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen dadurch ins Stolpern kommen können oder gar ausrutschen. Gegenstände können auch die Sicht einschränken – beispielsweise auf Kanten oder Stufen. Und das gefährdet neben den Bewohnerinnen und Bewohnern eines Hauses auch deren Besucherinnen und Besucher.
Und was für die Sicherheit aller Personen, die sich in einem Haus aufhalten, noch wichtiger ist: Flure und Treppen sind Flucht- und Rettungswege in Notfällen – zum Beispiel bei einem Brand oder auch einer Rauchentwicklung. Fluchtwege ermöglichen allen Personen, ins Freie zu gelangen. Sind diese Wege teilweise oder gar ganz blockiert, kann diese Flucht verzögert oder gar unmöglich werden. Darüber hinaus können auf Flucht und Rettungswegen abgestellte Möbel und Kartons im schlimmsten Fall leicht Feuer fangen und die Ausbreitung von Flammen und Rauch sogar noch verstärken. Und alle in solchen Bereichen abgestellten Gegenstände behindern in jedem Fall Rettungsdienste bei Einsätzen im Haus. Dies kann auch die dringend benötigte notärztliche Hilfe für eine Mitbewohnerin oder einen Mitbewohner, der schnellsten per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden muss, verzögern.
Die GSW Minden als Vermieterin ist – auch im Sinne aller Mitglieder der Genossenschaft – dazu verpflichtet, für alle Personen in ihren Gebäuden oder Außenanlagen für größtmögliche Sicherheit zu sorgen: Für ein gutes Miteinander!
Schnelle Erreichbarkeit im Notfall durch verbesserte Kommunikation
Es gibt Fälle, da ist es für die GSW Minden als Vermieterin wichtig, eine Mieterin oder einen Mieter kurzfristig für eine dringende Angelegenheit zu erreichen.
Was nicht immer funktioniert. So geben die Mieterinnen und Mieter zwar häufig bei ihrem Einzug in eine Wohnung an, unter welchen Telefonnummern sie in dringenden Fällen zu erreichen sind – beispielsweise für kurzfristig notwendige Reparaturen. Wenn diese Telefonnummern aus verschiedenen Gründen – wie Anbieterwechsel etc. – nicht mehr aktuell sind, wird dieses meistens nicht an die GSW weitergegeben.
Auch wäre es gut, wenn Angehörige angegeben werden, die in dringenden Fällen kontaktiert werden können – zum Beispiel wenn festgestellt wird, dass Wasser aus der Wohnung läuft und die zugehörigen Bewohner nicht erreicht werden können.
Es kann aber auch vorkommen, dass andere Hausbewohner sich melden, weil sie schon über einen längeren Zeitraum den alleinstehenden Nachbarn nicht mehr gehört oder gesehen haben. Doch vielleicht ist dieser nur im Urlaub. Es kann aber auch ein Notfall vorliegen. Wenn dann Angehörige, die womöglich einen Wohnungsschlüssel haben, informiert werden können, kann das zum großen Vorteil werden.
Somit gilt: Kommunikation für ein gutes Miteinander!
